GLOSSAR

A B C D E F H I L O P Q R T U V X Z 



A

ATM
ATM (Adipose Tissue Mass) Körperfettmasse beschreibt die Masse des adipösen Gewebes, einschließlich des adipösen Wassers. Der BCM - Body Composition Monitor berechnet die ATM auf der Basis von Mess-werten mit Hilfe eines physiologischen Modells.

B

BCM
BCM (Body Cell Mass) Aktive Körperzellmasse bezeichnet die zelluläre, stoffwechselaktive Körpermasse. Nicht eingeschlossen ist die extra-zelluläre Flüssigkeit im stoffwechselaktiven Gewebe.  Das Gerät berechnet die BCM auf der Basis von Messwerten mit Hilfe eines physiologischen Modells.

 

Bioimpedance
Bioimpedanz bezeichnet den Wechselstromwiderstand und wird in Ohm gemessen. Sie besteht aus zwei Komponenten: Der reale Teil (Widerstand) und der imaginäre Teil (Reaktanz). Die Abkürzung für Impedanz ist Z. 

BIS
BIS (Bioimpedanzspektroskopie) ist eine Technik, die Messungen der Körperimpedanz in einem Frequenzbereich von 5 kHz bis 1000 kHz vornimmt. Mit Hilfe eines physiologischen Modells wird aus den Impedanzmesswerten die Körperzusammensetzung bestimmt.

BMI
Der BMI (Body Mass Index) entspricht dem Körpergewicht  bezogen auf die Körperoberfläche (kg/m2).

 

BP
Blutdruck

 

BP dia
Diastolischer Blutdruck

 

BP prä
Blutdruck vor der Behandlung

 

BP sys
Systolischer Blutdruck 


C

Chipkartenleser
Der Kartenleser wird für den Datentransfer von Chipkarte auf Computer verwendet.Es darf nur der im Lieferumfang des BCM – Body Composition Monitors enthaltene Kartenleser verwendet werden.

 

CKD
Chronische Nierenerkrankung


D

DEXA / DXA

DXA (Dual x-ray absorptiometry) ist eine Referenzmethode zur Bestimmung der Knochendichte, der Muskel- und der Fettmasse.


E

ECW
ECW (Extracellular Water) Extrazelluläres Wasser setzt sich aus dem interstitiellen Wasser, dem Plasmawasser und dem transzellularen Wasser zusammen. Es stellt den Anteil des nicht zellulär gebundenen Körperwassers dar. ECW wird vom BCM - Body Composition Monitor auf Basis des modifizierten Hanai-Modells aus den gemessenen Impedanzwerten berechnet und ist gegen Referenzverfahrene (Natriumbromid) validiert.

 

Exportfunktion
Die Exportfunktion im FMT dient dazu, Daten in einem anderen Programm zur Verfügung zu stellen.Sie speichert die Daten in der Windows-Zwischenablage. 


F

Fett
Fett beschreibt die Masse des Körperfetts einschließlich essentieller Lipide. Nicht eingeschlossen ist der Wassergehalt des adipösen Gewebes. Fett wird im FMT sowohl in Kilogramm [kg], als auch relativ zum Körpergewicht (%) angegeben.

 

FFM
FFM (fettfreie Masse) beschreibt das Gesamtkörpergewicht des Patienten abzüglich der Fettmasse.

 

FMT
Fluid Management Tool

FTI
FTI (Fat Tissue Index) Fett Masse Index ist definiert als Quotient ATM/Größe² [kg/m²]. Es erlaubt gemeinsam mit dem LTI eine Einschätzung des Ernährungszustands.



H

HD
Hämodialyse

 

Hypertension
Bluthochdruck

 

Hypotension
Niedriger Blutdruck


I

ICW
ICW (Intracellular Water) Intrazelluläres Wasser beschreibt das gesamte Volumen an intrazellulärem Wasser. ICW wird vom BCM - Body Composition Monitor auf Basis des modifizierten Hanai-Modells aus den gemessenen Impedanzwerten berechnet und ist gegen Referenzverfahren (Gesamtkörper-Kalium-Methode) validiert.

 

Impedanzebene
In der Impedanzebene werden normalerweise die Rohdaten einer Bioimpedanzmessung dargestellt. Dabei entspricht die X-Achse entspricht dem Widerstand und die Y-Achse der Reaktanz.


L

LTI
LTI (Lean Tissue Index) berechnet sich als Verhältnis LTM/Größe² (kg/m²). Der LTI erlaubt eine Einschätzung des Ernährungszustands.

 

LTM
LTM (Lean Tissue Mass) Muskelmasse beschreibt die Körpermasse ohne die Masse des adipösen Gewebes und des möglicherweise über-schüssigen extrazellulären Wasser (Überwässerung). LTM wird im FMT sowohl in Kilogramm [kg], als auch relativ zum Körpergewicht (%) angegeben.


O

OH
OH (Overhydration) Überwässerung bezeichnet die überschüssige Flüssigkeit. Die Überwässerung befindet sich in der Regel nahezu vollständig im extrazellulären Volumen des Patienten und ist somit ein Teil des ECW..

P

PD
Peritonealdialyse

 

Prä-ESRD
Phase vor Erstbeginn der Dialyse.


Q

Q
Qualität der Cole-Optimierung (0 = schlecht, 100 = sehr gut)

R

R
Resistanz (Wirkwiderstand). Siehe auch: Impedanz
 

Referenzbereich
Die Referenzbereiche wurden auf Grundlage einer Population bestehend aus 1000 gesunden Personen erstellt und sind nach Geschlecht getrennt.

 

Rohdaten
Bei einer Messung mit dem BCM - Body Composition Monitor Gerät werden die Impedanzen des Körpers bei 50 verschiedenen Frequenzen zwischen 5 kHz und 1000 kHz gemessen. Ein Impedanzmesswert besteht aus zwei Komponenten: der Resistanz (Wirkwiderstand) und der Reaktanz (Blindwiderstand). Die Rohdaten werden in der Impedanzebene dargestellt. 


T

TBW
Gesamtkörperwasser (Total Body Water).  TBW beschreibt das gesamte Volumen an Wasser im Körper. Es stellt dieSumme aus ECW und ICW dar. Zudem entspricht TBW dem Verteilungsvolumens des Harnstoffs (V). TBW wurde mit Dilutionsverfahren (Deuterium) validiert.

U

UFV
UFV (Ultrafiltrationsvolumen) des Dialysepatienten bezeichnet die geplante Menge des Flüssigkeitsentzugs während einer Dialysebehandlung.

V

V
V (Harnstoffverteilungsvolumen) wird zur Berechnung der Dosis verwendet (entspricht dem TBW).

X

X
Reaktanz (Blindwiderstand). Siehe auch: Impedanz

Z

Z
Siehe Bioimpedanz