KURZÜBERSICHT

Der BCM - Body Composition Monitor

 

Der BCM - Body Composition Monitor ist ein Analysesystem, mit dessen Hilfe auf einfache und objektive Weise die individuelle Überwässerung sowie die Anteile der verschiedenen Gewebetypen jedes Patienten bestimmt werden können.

 

Das therapeutische Team kann somit die optimale Flüssigkeitstherapie vornehmen, unter Berücksichtigung des pathologisch beeinträchtigten Flüssigkeitsstatus. Da eine objektive Messgröße des Flüssigkeitsstatus durch eine einzige kurze Messung geliefert wird, können anfängliche Test- und Fehlerphasen erheblich verkürzt werden. Das optimale Trocken-gewicht bei Dialysepatienten kann somit ohne die gefürchteten Komplikationen erreicht werden. 

 

Der BCM - Body Composition Monitor ist außerdem sehr hilfreich bei der Langzeitbeobachtung von Patienten: Indem nicht nur ein Messwert für die Überwässerung, sondern auch über die Körperzusammensetzung in Bezug auf  Muskel- (LTM) und Körperfettmasse (ATM) geliefert wird, können hiermit Veränderungen der Körperzusammensetzung festgestellt werden, die eine Anpassung des Trockengewichtes erforderlich machen. Aus diesem Grunde kann der BCM Therapien in allen Behandlungsbereichen chronischer Nierenerkrankungen oder von terminalen Nierenerkrankungen verbessern.

 

Der BCM - Body Compositon Monitor verwendet die Technologie der Bioimpedanz-Spectroskopie (BIS). Um die klinisch relevanten Anzeigeparameter zu errechnen, werden zwei innovative und validierte physiologische Modelle zugrunde gelegt. Die Messung ist



Klinisch wichtige Informationen über die Körperzusammensetzung und den Flüssigkeitsstatus des Patienten können durch eine Messung der elektrischen Impedanzreaktion bestimmt werden. Das System misst den Gesamtbereich der Beta-Dispersion mit 50 Frequenzen in einem Bereich von 5 bis 1000 kHz, um die elektrischen Widerstandswerte des Gesamtkörperwassers und des Extrazellulärwassers zu bestimmen.

 

Das physiologische Modell basiert auf unterschiedlichen Hydrations-eigenschaften des Gewebes im menschlichen Körper. Physiologische Unterschiede der Flüssigkeitsverteilung und -menge (extrazellulär, intrazellulär und Gesamtkörperflüssigkeit) ermöglichen die  präzise Bestimmung  der drei Kompartimente größtenteils Muskelmasse (LTM), Überwässerung (OH) und Körperfettmasse. Der BCM - Body Composition Monitor ist außerdem das erste Gerät auf dem Markt, das die Muskelmasse von pathologischen Flüsskeitsüberschuss (siehe „Von der Technologie zur Therapie“) unterscheidet. Dies ist besonders für den Nachweis einer Mangelernährung bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung interessant.

 

Sowohl der große Bereich an Messfrequenzen, die physiologischen Modelle und die Langzeitbeobachtung von Patienten im Fluid Management Tool sind gegenüber anderen Bioimpedanzgeräten deutlich im Vorteil. Die sogenannten Bioimpedanzsystem, welche normalerweise auf empirischen Gleichungen basieren, treffen oftmals nur auf eine begrenzte Population zu.  

 

Die angezeigten Ausgabeparameter zur Körperzusammensetzung und dem Wasserhaushalt basieren auf einem physiologischen Modell und sind nur als Richtgröße zu sehen. Behandlungsparameter und Therapie-entscheidungen dürfen nicht ausschließlich anhand der vom BCM - Body Composition Monitor ermittelten Werte festgelegt werden. Die unabhängige ärztliche Diagnose ist unerlässlich.